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Wie funktioniert eigentlich Crowdfunding?

Finanzierung

Das neue Thema heißt „Crowdfunding“. Eine spannende Sache aus der Kategorie „Durchblick“, in der es ja schon ein wenig mehr ans Eingemachte geht. Sozusagen digitales Fortgeschrittenen-Wissen. Viel Spass damit und… kochen Sie sich am besten vorher einen Tee oder Kaffee, denn diesmal bin ich gute 20 Minuten auf Sendung. Wer das Ganze nachlesen möchte, der findet die Kurzform dessen, was ich im Video erzähle auch nochmal unter selbigem zusammengefasst. Viel Spass.

Am Anfang ist die Idee

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Superidee für

  • ein maximal innovatives Küchengerät,
  • eine umwerfende Chanson-CD oder
  • ein zauberhaftes Märchenbuch.

Aber… es fehlt Ihnen das Geld, die geniale Idee auch in die Tat umzusetzen. Sie könnten nun

  • die Familie bitten, das sie zusammenlegt,
  • zur Bank gehen und einen Kredit aufnehmen oder…
  • Sie fragen einfach Menschen, die sich für Ihr Vorhaben interessieren könnten, ob die in Ihr Projekt investieren möchten.

Letzteres nennt man Crowdfunding. Der Begriff kommt aus dem Englischen. Crowd heißt übersetzt Menschenmenge und Funding bedeutet Finanzierung, also das Bereitstellen von Geldmitteln.

Crowdfunding: Finanzielle Unterstützung digital

Nehmen wir mal an, Sie haben eine Idee für ein neues Produkt oder wollen gerne eine CD mit französischen Chansons aufnehmen und auf den Markt bringen. Nun bitten Sie – zumeist via Internet – Menschen, die sich für Ihr Vorhaben begeistern lassen, sie finanziell bei selbigem zu unterstützen. Das geschieht in der Regel über eine Plattform, d.h. eine Website, auf der Sie Ihr Projekt vorstellen können, es mit Text, Bild und Video bewerben und so im besten Fall von der „Crowd“, also Menschen wie Sie und ich, finanziert werden.m Die Plattform widerum übernimmt dabei für Sie den kompletten organisatorischen Teil der Finanzierung.

Jeder, der via dieser Plattform Geld in Ihr Projekt steckt, erhält – wenn er oder sie das möchte – von Ihnen eine Art Wertschätzung oder auch Gegenleistung für Ihr finanzielles Engagement. Je nach Plattform wird diese unterschiedlich genannt. Mal heißt Sie Dankeschön, mal …

Das, was ein Unterstützer, eine Unterstützerin in das Projekt investiert kann ganz unterschiedlich hoch sein… von 2 EUR bis zu – na… eigentlich Open End. Theoretisch. Meistens ist bei einem mittleren dreistelligen Betrag Schluss. Ich habe aber auch schon Projekte gesehen, wo es gut vierstellig wurde.

Danke für den Fisch… oder so

In der Regel haben diese Dankeschöns etwas mit dem Projekt zu tun. Nehmen wir mal als Beispiel die schon erwähnte Produktion einer CD mit französischen Chansons. Dann könnte ein Dankeschön für die finanzielle Unterstützung von … sagen wir mal 25 EUR möglicherweise eine signierte CD sein, wenn sie dann erschienen ist. Oder wenn jemand richtig viel unterstützen möchte, dann kommt die Sängerin für … 500 EUR als Würdigung dieser großzügigen Unterstützung zu einem Wohnzimmerkonzert zu Ihnen nach Hause.

Wenn die Finanzierung überhaupt zustande kommt. Denn Sie definieren die Summe, die Sie brauchen, also das Fundingziel. Das muss dann in einem bestimmten Zeitraum, erreicht werden. Kann ja nicht ewig laufen, so ein Projekt. Finden sich nicht genügend Unterstützerinnen und Unterstützer, dann wird deren zugesagter Betrag zurückerstattet bzw. gar nicht erst eingezogen. Je nach Plattform und Zahlungsmethode.

Apropos Plattformen… da gibt es jede Menge von – sowohl für Deutschland, als auch international tätige. Aber auch regionale Plattformen unterstützen mittlerweile solche Funding-Projekte. Die Finanzierung eines Kino-Films über meinen Lieblingsfußballverein wurde z.B. mit Hilfe einer solch regional verankerten Crowdfunding-Plattform realisiert.

Eine feine Sache

Crowdfunding hat total viel Charme für die Geldmittelsuchenden. Sie können nämlich schon mal testen, ob Ihr Vorhaben bei den Kunden in Spe überhaupt ankommt und Sie schaffen schon sowas wie eine Bindung zu den Kunden. Auch weil die, die das Ganze cool finden, die natürlich ganz gespannt mitbibbern, ob’s zur Finanzierung kommt oder nicht.

Wenn Sie sich mal anschauen wollen, welche Plattformen es gibt, welche Arten von Crowdfunding, denn ich habe Ihnen die klassische Variante erklärt, es gibt aber auch noch andere und überhaupt… wenn Sie tiefer ins Thema eintauchen möchten, dann empfehle ich Ihnen die Internetseite Crowdfunding. Dort finden Sie im Grunde alles, was es Wissenswertes zum Thema gibt. Sehr schön gemacht.

 

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