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Postkarte aus Paris? Pas de problème…

Urlaub… hach, wie wundervoll. Und wie nötig. Dieses Jahr ging es für meinen Schatz und mich wieder nach Frankreich, genauer gesagt in die Bretagne. Weil selbige von uns aus aber nicht gerade „um die Ecke“ liegt und ich überdies schon ewig nicht mehr in Paris war, machten wir einen Zwischenstopp in der Stadt der Liebe. Eine großartige Idee. Und den halben Tag, den wir für unseren Ausflug vorgesehen hatten, den nutzen wir auch wirklich bis auf die allerletzte Minute aus. Oh la, la…

Paris zu Fuß

Mit der Metro und vor allem zu Fuß fuhren, schlenderte und spazierten wir tatsächlich von unserem Hotel in der Nähe des Pariser Rathauses, via Notre Dame, Louvre, hoch nach Montmartre mit ausgiebiger Pause auf den Stufen vor Sacré-Coeur bis zum Eifelturm. Doucement, in aller Gemütlichkeit. Ging auch gar nicht schneller, weil mein Süßer nämlich spätestens alle zwei Meter stehenblieb, um ein Foto zu schiessen. Das ist die erste Stunde ja noch ganz okay, aber irgendwann wird’s… Naja, der Bub fotografiert halt gerne. Einige seiner Bilder können Sie übrigens auf seinem Instagram-Account begutachten, auf dem er wunderschöne Fotos aus der Bretagne präsentiert: @breizhmonamour. Ein Blog wird bald folgen.

„Hallo, ich bin Ihr Postkarten-Automat“

Als wir an der Seine auf Höhe der Pont Notre Dame entlang schlenderten, erblickte mein „digitales Herz“ etwas ganz Spannendes, nämlich einen Postkartenautomaten, mit dem ich Dank Smartphone-Fotos die Liebsten zuhause analog per guter alter Postkarte mit Eindrücken aus der Ferne beglücken kann. Personalisiert. Aus Paris. Und das Beste: die passende Briefmarke liefert der Automat gleich mit. Großartige Sache, die sich die Menschen von Peeksprint, so heißt der französische Hersteller, da ausgedacht haben. Könnten wir in Darmstadt eigentlich auch machen. Immerhin werden wir als Jugendstil-Metropole regelmäßig von Touristen aus aller Herren und Damen Länder heimgesucht besucht. Ich behalte diese Anregung mal im Hinterkopf, für den Fall, dass ich mal wieder jemand Verantwortlichem von der Digitalstadt Darmstadt begegne. Man weiß ja nie ;-).

Aber zurück zu dem Pariser Postkartenautomat. So funktioniert er:

  1. Zunächst eimal verbindet man sein Smartphone per Wi-Fi mit dem Automaten. Das geschieht her die Website von Peeksprint und ist nach Aussagen des Anbieters eine sichere Angelegenheit.
  2. Dann lädt man das Foto hoch, das man für die Postkarte verwenden möchte – keine Bange, man wird mehrsprachig angeleitet.
  3. Anschliessend wird gezahlt und Postkarte mit passender (ausgewählter) Briefmarke werden gedruckt.

Sehr cool. Und ein gelungenes Beispiel für eine Smart City / Digitalstadt im Bereich Tourismus.

 

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